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Wiedemann & Berg Film ist eine deutsche Filmproduktionsfirma, die 2003 von Quirin Berg und Max Wiedemann gegründet wurde. Der erste Kinofilm Das Leben der Anderen gewann den Oscar für den Besten Fremdsprachigen Film 2006.

Wiedemann & Berg produzierten u. a. die Kinofilme Männerherzen (2009, Regie: Simon Verhoeven), Männerherzen … und die ganz ganz große Liebe (2011, Regie: Simon Verhoeven), Friendship!(Erfolgreichster Film des Jahres 2010, Regie: Markus Goller), Räuber Kneißl (2007, Regie: Marcus H. Rosenmüller), Wer’s glaubt, wird selig (2012, Regie: Marcus H. Rosenmüller) und die Komödie Vaterfreuden (2014, Regie und Hauptrolle: Matthias Schweighöfer). 2014 lief der Hacker-Thriller Who Am I – Kein System ist sicher mit Tom Schilling und Elyas M’Barek (2014, Regie: Baran bo Odar) erfolgreich in den deutschen Kinos. Anfang 2016 lief der Thriller Unfriend (Regie: Simon Verhoeven) in den deutschen Kinos. Im gleichen Jahr wurde die Komödie Willkommen bei den Hartmanns (Regie: Simon Verhoeven) gedreht, die am 3. November 2016 in den deutschen Kinos startete und der erfolgreichste deutsche Kinofilm des Jahres 2016 ist.[1] Mit Florian Henckel von Donnersmarck realisierte die Produktionsfirma 2016 zudem Werk ohne Autor.

Unter dem Dach der 2010 gegründeten Wiedemann & Berg Television entstehen zudem zahlreiche Fernsehprojekte in einem Joint-Venture mit Endemol, wie die tägliche Serie Lena – Liebe meines Lebens(2010, 180 Folgen fürs ZDF), die erste deutsche Pay-TV-Serie Add a Friend (2012-14, Regie: Tobi und Ulli Baumann), Tatort Berlin (2012, Regie: Claudia Garde), das Sat1-Event In einem wilden Land (2013, Regie: Rainer Matsutani, Sat1), der neu erfundene Tatort aus Weimar mit Nora Tschirner und Christian Ulmen, u. a. Tatort: Die Fette Hoppe (2013, Regie: Franziska Meletzky) und Tatort: Der Irre Iwan (2014, Regie: Richard Huber) außerdem der neu kreierte Tatort aus Dresden, das ARD-Event Die Spiegel-Affäre (2014, Regie: Roland Suso Richter), der dreiteilige ZDF-Jahresauftakt Tannbach – Schicksal eines Dorfes (2015, Regie: Alexander Dierbach), dessen Fortsetzung Tannbach 2 (2017, Regie: Alexander Dierbach), die ARD-Spielfilmtrilogie Mitten in Deutschland: NSU (2015, Regie: Christian Schwochow Teil 1, Züli Aladağ Teil 2 und Florian Cossen Teil 3) oder die erste deutsche Netflix-Serie Dark (2017, Regie: Baran bo Odar).

Die beiden Produzenten und ihre Produktionen wurden u. a. mit dem LA Critics Award, dem Hollywood Reporter Award, dem Video Champion Award, dem Grimme-Preis, dem Bambi, dem Mira-Award, dem Jupiter, dem César, dem BAFTA sowie dem Bayerischen, dem Deutschen und dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet. Quirin Berg und Max Wiedemann sind Mitglieder der Deutschen, der Britischen und der Europäischen Filmakademie. Max Wiedemann ist Mitglied des Sektionsvorstandes Kinofilm der Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen.

Produktionen Bearbeiten

Preise/Auszeichnungen Bearbeiten

Die Produzenten und Produktionen der Wiedemann & Berg Film und der Wiedemann & Berg Television erhielten über 60 internationale Kurzfilmpreise, Filmfestehrungen und Auszeichnungen – darunter den Eastman-Filmpreis der Hofer Filmtage, zahlreiche Prädikate der FBW, den Sonder-Produzentenpreis Sehsüchte Potsdam-Babelsberg, zwei Nominierung zum deutschen Kurzfilmpreis, fünf Friedrich-Wilhelm-Murnau Preise und den Europäischen New Talent Award der Filmfestspiele Cannes. Sie sind außerdem ausgezeichnet worden mit dem Academy Award, BAFTA, César, Europäischer Filmpreis, Hollywood Reporter Award, LA Critics Award sowie Bambi, Bayerischer Fernsehpreis, Bayerischer Filmpreis, Auszeichnung der Deutschen Akademie für Fernsehen[2], Deutscher Fernsehpreis, Deutscher Filmpreis, Goldene Nymphe, Grimme-Preis, Jupiter Award, Magnolia Award, Mira Award, Rockie Award, Romy und Video Champion Award.

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. http://www.mediabiz.de/film/news/dorie-ist-die-nummer-eins-in-deutschland/413536
  2. https://www.deutscheakademiefuerfernsehen.de/rl/