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Theseus und der Minotaurus ist eine Sage aus der griechischen Mythologie. Es wurde als Theaterstück in der Gesamtschule Winden aufgeführt, mit Martha Nielsen in der Hauptrolle als Ariadne.[1]

Geschichte Bearbeiten

Theseus war der Sohn des athenischen Königs Aigeus. Jedes Jahr wurden dem Ungeheuer Minotaurus auf Kreta sieben Jünglinge und sieben Jungfrauen geopfert. Das waren junge Mädchen und junge Männer, die man dem Minotaurus übergab, um diesen milde zu stimmen. Minotaurus bewohnte ein Labyrinth, bekannt unter dem Namen "Labyrinth des Minotaurus". Der tapfere Theseus plante, den Minotaurus zu töten und den Opfergaben damit ein Ende zu bereiten. Er bot sich freiwillig als Opfer dar, um sich bei Minotaurus einzuschleichen und ihn zu überlisten. Mit dem Vater vereinbarte er zuvor ein Zeichen. Sollte sein Schiff mit einem weißen Segel zurückkehren, so hätte er den Sieg über Minotaurus errungen. Bei einem schwarz gesetzten Segel wäre die Mission misslungen und er selbst nicht mehr am Leben.

So brach Theseus nach Kreta auf, wo er sich doch gleich in Ariadne, die Tochter des Königs Minos, verliebte. Ariadne übergab Theseus ein Fadenknäuel, das dieser am Eingang des Labyrinths festbinden sollte, um somit den Weg wieder aus dem Labyrinth herauszufinden. Theseus gelang es tatsächlich, den schrecklichen Minotaurus zu töten. Da er ja den Faden der Ariadne durch das Labyrinth gezogen hatte, solllte es auch mit dem Rückweg klappen und Theseus konnte das Labyrinth wieder verlassen. Theseus floh gemeinsam mit Ariadne, ließ sie dann aber schlafend auf der Insel Naxos zurück. Ein solches Verhalten fanden die Götter gar nicht gut und zeigten dies dem armen Theseus auch bald sehr bald. So ließen sie ihn ganz vergessen, dass er doch das weiße Segel bei seiner Heimkehr setzen wollte. So dachte sein Vater Aigeus, dass sein Sohn Theseus das Abenteuer nicht überlebt hätte. Aus lauter Trauer stürzte er sich ins Meer, das von da an Agäis hieß.

Verbindungen Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. Episode 6: Sic mundus creatus est