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Tatja Seibt (* 3. März 1944 in Breslau) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben und Wirken Bearbeiten

Von 1970 bis 1974 absolvierte Tatja Seibt die Hochschule für Musik und Theater Hannover. Ihr erstes Engagement erhielt sie in der Spielzeit 1974/75 in Pforzheim, danach gehörte sie von 1975 bis 1979 zum Ensemble in Bielefeld und 1979/80 in Ulm. Ab 1980 war sie freischaffend. Von 1986 bis 1993 arbeitete sie vorrangig am Schillertheater Berlin.

Tatja Seibt spielte an zahlreichen Theatern, insbesondere in Wien am Schauspielhaus, Akademietheater, Theater in der Josefstadt, am Theater Basel, Schauspielhaus Zürich, am Theater am Turm Frankfurt, Nationaltheater Mannheim und bei den Salzburger Festspielen, Residenztheater München sowie in Berlin an der Schaubühne am Lehniner Platz und am Maxim-Gorki-Theater.

Als Filmschauspielerin wurde sie bekannt in der Rolle der Cosima Wagner in Peter Patzaks Wahnfried. Auch in Krimiserien hatte sie verschiedene Auftritte, und häufig beteiligte sie sich an Hörspielen, Hörbüchern und Dichterlesungen.

Filmografie Bearbeiten

Hörspiele und Features Bearbeiten

  • 1990: Paul Hengge: Ein Pflichtmandat – Regie: Robert Matejka (Hörspiel – RIAS Berlin)
  • 2008: Ruth Fruchtman: Mein Exil Zuhause (Lob der Heimatlosigkeit) – Regie: Nikolai von Koslowski (Feature – WDR/RBB)
  • 2013: Etel Adnan: Arabische Apokalypse – Realisation: 48nord/Ulrike Brinkmann/Klaudia Ruschkowski (Hörspiel – DKultur/HR)
  • 2014: Esther Dischereit: Blumen für Otello - Regie: Giuseppe Maio (DKultur)

Auszeichnungen Bearbeiten

  • 1981: Schauspielerin des Jahres für die Darstellung der Regine in Die Schwärmer von Robert Musil
  • 1986: Kainz-Medaille für die Darstellung der Ilse in Die Riesen vom Berge von Luigi Pirandello
  • 2000: Großer Hersfeld-Preis für ihre Rolle der Elisabeth in Maria Stuart
  • 2009: Nestroy-Theaterpreis-Nominierung als Beste Schauspielerin für die Rolle der Edith in Besuch bei dem Vater am Theater in der Josefstadt