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Jonas Kahnwald ist ein neugieriger Teenager sowie der zukünftige Fremde und ein Hauptcharakter in Dark. Er wird von Louis Hofmann und Andreas Pietschmann verkörpert.

VorgeschichteBearbeiten

Jonas' Vater Michael nahm sich das Leben, indem er sich auf dem Dachboden erhängte. Jonas ging daraufhin für zwei Monate in Therapie, wird allerdings immer noch von Albträumen und Visionen, in denen er seinen Vater sieht, geplagt. Vor allem die Tatsache, dass Michael nicht mal einen Abschiedsbrief hinterlassen hat, macht es ihm unmöglich, loszulassen. In der Schule erzählt sein Freund Bartosz, dass er als Austauschschüler in Frankreich ist um Jonas den Rücken zu stärken.

GeschichteBearbeiten

2019 Bearbeiten

Zwei Monate nach dem Selbstmord seines Vaters kehrt Jonas nach Winden zurück. Trotz der psychiatrischen Behandlung erleidet er weiterhin viele Albträume, die sich zum Teil als Visionen herausstellen.

Auf dem Dachboden seines Hauses, welcher das Atelier seines Vater war und der Ort an dem er sich selbst erhängte, findet Jonas in einem Geheimversteck eine Karte der Windener Höhlen. Er beginnt dem Geheimnis der Höhlen auf den Grund zu gehen.

Als Jonas am nächsten Tag von der Schule nach Hause kommt findet er in seinem Zimmer ein Paket mit einer Höhlenlampe, einem Strahlungsmessgerät und dem bis dahin verschollen geglaubten Abschiedsbrief seines Vaters vor. Was Jonas zu diesem Zeitpunkt nicht weiß ist, dass sein zukünftiges Ich ihm dieses Paket geschickt hat, um dem mysteriösen Vorgehen in den Höhlen auf den Grund zu gehen.

Sein zukünftiges Ich, Der Fremde, platziert ebenso den Hinweis "Folge dem Signal" auf der Karte der Windener Höhlen, woraufhin Jonas diese mehrfach auf der Suche nach dem Übergang zwischen den Zeiten betritt. Er reist daraufhin durch diesen zunächst in das Jahr 1986. [1]

Nachdem Jonas wieder aus dem Jahr 1986 zurückkehrt, scheint er sich zunächst seiner Mutter Hannah Kahnwald öffnen zu wollen, bemerkt jedoch den ihren schlechten emotionalen Zustand und spricht deshalb mit ihr über den Tod seines Vaters Michael Kahnwald. Jonas verbrennt am Ende der Folge Kreuzwege den Abschiedsbrief seines Vaters, ohne ihn je einer anderen Person gezeigt zu haben. [2]

1986 Bearbeiten

Jonas Kahnwald sieht Mikkel Nielsen im Kindesalter und erlebt mit, wie er Hannah Kahnwald kennenlernt. Auch wenn er anfangs versucht, mit Mikkel Nielsen Kontakt aufzunehmen, hält ihn sein älteres Ich, der Fremde, mit dem Hinweis davon ab, dass er sonst die Zeitlinie kritisch verändern und damit seine eigene Existenz auslöschen würde. Dies ist der Fall, da Mikkel sein Vater und Hannah seine Mutter ist; sollte er Mikkel also aus 1986 zurück mit ins Jahr 2019 nehmen, würde dieser niemals Jonas zeugen können.

Jonas reist nach dieser Erfahrung zurück in das Jahr 2019. [2]

2052 Bearbeiten

Am Ende der Episode Alpha und Omega befindet Jonas sich laut der Zeitschleife im Jahre 2052. Die Zeitreisemaschine hat nicht nur das schwarze Loch geschlossen, sondern ein neues, 2019 als neuen Mittelpunkt angesehenes, erschaffen. Er trifft auf eine Gruppe von Unbekannten in einer dystopischen, nicht genauer bestimmten Zukunft mit fortschrittlichen Technologien. Eine junge Frau mit einer Narbe heißt ihn "Willkommen in der Zukunft". Im Hintergrund sieht man das zerstörte Kernkraftwerk Winden. Es wurden Schilder die vor stark verseuchten Bereichen warnen, aufgestellt.

Zitate Bearbeiten

  • "Ich muss das alles wieder gerade biegen. Und Sie müssen mir dabei helfen."

Galerie Bearbeiten

Einzelnachweise Bearbeiten

  1. siehe Sic mundus creatus est
  2. 2,0 2,1 siehe Kreuzwege